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Fakultät für Kulturwissenschaften


Forschungs- und Jahresbericht 2014

Institut für Medienwissenschaften

Adresse:

Warburger Str. 100
33098 Paderborn

Homepage:Link
Leitung:Jun.-Prof. Dr. C. Bartz, ab 1.10.13 Prof. Dr. Hartmut Winkler
Sekretariat:

Andrea Nolte (M. A.)
Raum: E2.351
Tel: 05251 - 60 - 3279
E-Mail: medwiss@uni-paderborn.de
Sprechzeiten: siehe Aushang


Kurzdarstellung

Das Institut für Medienwissenschaften, das im November 2003 gegründet wurde, gehört mit 6 Professuren zu den größten der Bundesrepublik und ist innerhalb der Universitätslandschaft fachlich gut etabliert. Dazu trägt neben anderen Forschungstätigkeiten auch das interdisziplinär ausgerichtete Graduiertenkolleg 'Automatismen' bei, in dem eine Reihe von Lehrenden des Instituts engagiert sind. Die Lehre in den BA- und MA-Studiengängen zeichnet sich durch eine interdisziplinäre und breite Struktur aus. Sie integriert Lehrangebote aus Medienwissenschaften, Kulturwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie der Informatik. Die Konzeption der Studiengänge berücksichtigt verschiedene mediale Entwicklungen und integriert aktuelle Tendenzen der Forschung der Medienwissenschaften und ihrer angrenzenden Bereiche, was u.a. durch personelle Veränderungen nachdrücklich unterstützt wurde.

Das Institut für Medienwissenschaft in Paderborn zeichnet sich durch seinen interdisziplinären Ansatz aus: Lehr- und Forschungsaktivitäten aus Medieninformatik, Medienwirtschaft und Medienkultur werden fachbereichsübergreifend organisiert. Im Hauptfachstudiengang geht es insbesondere um die Verbindung informationstechnologischer sowie kultur- und sozialwissenschaftlicher Aspekte. Eine Arbeit im Mediensektor verlangt neben einer fundierten theoretischen Ausbildung auch soziale Kompetenz. Ziel ist es, die Moderations- und Kooperationsfähigkeit der Studierenden zu stärken und sie anzuleiten, die eigene Perspektive zu reflektieren. Die interdisziplinäre Anlage des Studiums soll dazu beitragen, gewachsene Grenzen zwischen den Fachkulturen zu überwinden.

Das Institut arbeitet darüber hinaus kontinuierlich und erfolgreich mit Vertretern der Medienpraxis in Form von Lehraufträgen, studentischen Initiativen, Praktika und regelmäßigen Vorträgen z.B. im Rahmen der Veranstaltungsreihe Tool Time zusammen.
 

Abteilungen

Am Institut für Medienwissenschaften sind die folgenden Schwerpunkte mit entsprechenden Professuren vertreten

  1. Medienwissenschaft, Medientheorie und Medienkultur (Prof. Dr. Hartmut Winkler)
  2. Film- und Fernsehwissenschaft (Prof. Dr. Annette Brauerhoch)
  3. Medienorganisation und Mediensysteme (Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow)
  4. Mediensoziologie (Prof. Dr. Jutta Weber)
  5. Medienpädagogik und empirische Medienforschung (Prof. Dr. Dorothee M. Meister)
  6. Fernsehen und Digitale Medien (Prof. Dr. Christina Bartz)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter


Professuren

(1) Professur für Medienwissenschaft, Medientheorie und Medienkultur
Prof. Dr. Hartmut Winkler
Dr. Ralf Adelmann
Dr. Andrea Nolte
Marlies Weskamp (Sek.)

Ausrichtung:
Medientheorie fragt nach Begriffen und theoretischen Modellen, die ein allgemeines Medienkonzept fundieren. Ausgehend von ausgebauten Theorien zu Einzelmedien geht es um den Raum zwischen den Medien, um Kriterien und Konzepte, die einen systematischen Medienvergleich erlauben. Zudem ist Medientheorie damit befasst, die Geschichte des Fachs sowie die basalen Begriffe und Orientierungen aufzuarbeiten. Kulturwissenschaftlich ausgerichtete Medienwissenschaft will die Medien in der Vielfalt ihrer Kontexte und Wechselwirkungen zu anderen gesellschaftlichen Bereichen begreifen. Hier nimmt Medientheorie kulturtheoretische, philosophische, sozialwissenschaftliche, philologische, techniktheoretische und semiotische Konzepte in Anspruch.

Forschungsschwerpunkte:
 
Medientheorie, Medienkultur, Techniktheorie, Alltagskultur, Semiotik
 
Im Rahmen des Graduiertenkollegs Automatismen:
- WS 12/13: Standardisierung, Normalisierung
- SS 13: Reduzierung von Komplexität
- WS 13/14: Spiel

Laufende Forschungsprojekte:
1.) Graduiertenkolleg ‚Automatismen – Kulturtechniken zur Reduzierung von Komplexität’; das Kolleg hat im Mai 2008 seine Arbeit aufgenommen, es sind 13 Kolleginnen und Kollegen aus Medienwissenschaften, Kulturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Informatik beteiligt; 2012 wurde von der DFG der Fortsetzungsantrag für die Zeit bis 2017 bewilligt.
Webpage: http://www2.uni-paderborn.de/institute-einrichtungen/gk-automatismen/

2.) Im Herbst 2013 konnte das Manuskript für die Buchveröffentlichung ‚Prozessieren – Die dritte und vernachlässigte Medienfunktion‘ abgeschlossen werden.

Webpage: http://homepages.uni-paderborn.de/winkler/

 

(2) Professur für Film- und Fernsehwissenschaft
Prof. Dr. Annette Brauerhoch
Christian Hüls, Natalie Lettenewitsch, Dr. Anke Zechner
Elfie Hüther (Sek.)

Ausrichtung:
Hauptarbeitsfelder sind: Filmtheorie, Filmgeschichte, Kulturtheorien, Kinotheorien, feministische Filmwissenschaft. Im Zuge zunehmender Digitalisierung in der Bildherstellung und Verarbeitung, in der Produktion und Projektion von Film verschiebt sich die Bedeutung von Film als analogem Medium. Verliert diese Form der Materialität an selbstverständlicher Allgegenwart, so gewinnen Fragen der Archivierung, Tradierung und Restaurierung an Bedeutung.

Die Filmvorführung und -rezeption im Kino verliert quantitativ ihre Vormachtstellung, kann aber nicht als nur historisches Paradigma gelten.Rezeptionsbedingen verändern sich und damit auch die Wahrnehmung im Kino, vor allem, wenn es sich um digitale Projektionen handelt. Die Fragen, die die Digitalisierung von Film und Kino für das kulturelle Gedächtnis und die Wahrnehmungsbedingungen von Film im Kino bedeuten, können erst dann richtig gestellt und erforscht werden, wenn weiter die Möglichkeiten bestehen, Film als materiellen zu erleben.

Wahrnehmungsbedingungen, die dies ermöglichen, werden am Institut im Rahmen der Filmwissenschaft mit zwei Filmarchiven und analogen Projektionsmöglichkeiten bereitgestellt. Film bildet analog wie digital (auf unterschiedlichen Trägermaterialien und in unterschiedlichen Übertragungs- und Rezeptionsmodi wie Zelluloid, Magnetband, DVD, download) ein ästhetisches wie ein kommunikatives Gebilde.

Die Materialität des Analogen hat Eigengesetzlichkeiten mit Auswirkungen auf Filmpraxis, -ästhetik und -wahrnehmung. Mit dem Digitalen verändert sich nicht nur die Kinokultur, sondern es setzen sich auch andere Sehkonventionen und Wahrnehmungsformen durch. So gilt es Film und Kino in ihren Abhängigkeiten von technologischen, historischen und gesellschaftlichen Prozessen zu analysieren. Der Lehrstuhl für Film- und Fernsehwissenschaft konzentriert sich dabei weiter auf die Vermittlung der spezifischen Materialität von Film. Studierende sollen befähigt werden, mediale Differenzen wahrzunehmen, darzustellen und kritisch zu würdigen. Die Möglichkeiten dazu werden im konkreten Umgang mit dem Material am Schneidetisch, in der Projektion und in der gemeinsamen Filmsichtung gegeben. Ein spezieller Seminarraum hält neben den herkömmlichen Projektionsmöglichkeiten für VHS und DVD professionelle Geräte zur Vorführung von 16-mm sowie S-8 Filmen bereit. Die Studierenden können Projektionsschulungen in Anspruch nehmen und im Rahmen der studentischen Programmkinoinitiative Lichtblick e.V. neben kuratorischen Fähigkeiten, Einblicke in praktische Kinoarbeit (u.a. Verleih, Rechte, Programmheftgestaltung) gewinnen.

Forschungsprojekte 2012:

Landschaftsräume im Film
Universität, Archiv und kulturelles Erbe Film

Mit dem technikgeschichtlich und kulturhistorisch prognostizierten „Ende des Films“ bekommen Fragen des Archivs zwischen Digitalität und Materialität eine neue Brisanz.

Was wird wie archiviert?

  • Am Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn entsteht im Rahmen der Professur für Film- und Fernsehwissenschaft ein Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt zum Avantgarde- und Experimentalfilm von Frauen in Deutschland. Dazu gehört der Aufbau eines kontinuierlich wachsenden Filmarchivs, ermöglicht durch die "ehrenamtliche" Beteiligung der FilmemacherInnen. Mit dem Aufbau des Archivs sollen Grundlagen geschaffen werden, um diese Lage zu verbessern und den bundesdeutschen Experimentalfilm von Frauen für Forschung und Lehre zugänglich zu machen. www.experimentalfilmarchiv.de
  • Im Aufbau begriffen ist desweiteren eine Super 8 Sammlung mit Familienfilmen aus der Region.

Kooperationen:

  • Mit dem Women’s Film History Network (http://www.womenshistorynetwork.org/)
  • Die Kooperation mit den Oberhausener Kurzfilmtagen wurde fortgesetzt. Wieder wurde (zum fünften Mal) ein studentisches Projekt ‚Oberhausen
  • trifft Paderborn’ erfolgreich durchgeführt, in Kooperation des Instituts mit der Universität und der Stadt Paderborn. Das Festival in Oberhausen bot im Gegenzug eine weitere Hospitanz für den Deutschen Wettbewerb an.
  • Veranstaltung “Home Movie Day Paderborn” August 2012, in Kooperation mit dem Raum für Kunst, Paderborn.
  • Ständige Kooperationen mit der Kinothek Asta Nielsen, Frankfurt am Main.

 


(3) Professur für Medienorganisation und Mediensysteme
Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow
Anna Hoblitz, Sebastian Ostermann

Forschungsschwerpunkte:

  • Serious Games
  • Medienökonomie und Medienregulierung neuer Medien
  • Strategisches Medienmanagement
  • Die Computer- und Videospielindustrie

Forschungsprojekte 2012:

  1. Diverse Forschungsprojekte im Kontext von Serious Games und Mobile Media.
  2. Studienprojekte UrbanLife2060 und Uniwalk: Ziele der Projekte ist es, dass die Studierenden gemeinschaftlich eine eigene Spielidee in einen Prototypen umwandeln. Dabei steht der gesamte Entwicklungsprozess vom Gamedesign Konzept bis zum Businessplan im Vordergrund. Bei UrbanLife handelt es sich um ein Drittmittelprojekt mit dem Unternehmen Bigpoint, bei Uniwalk um ein Projekt zur Realisation der Universität Paderborn als Webapplikation.
  3. Weiterentwicklung des Gameslab in Paderborn. Ziel ist es ideale Ausbildungsmöglichkeiten für die Studierenden zu schaffen, mit Hilfe derer diese konkret in einer Lehr-Lern-Situation forschungsnah für die Computer- und Videospielindustrie ausgebildet werden können.
  4. Buchpublikation
  5. Vorbereitung Lehrbuch

Publikationen

  • Müller-Lietzkow, J. (2013): Was ist Medienökonomie? EEO/GMK (Hrsg., 2013): Medienlexikon in Vorbereitung, ca. 30-40 Seiten.
  • Müller-Lietzkow, J./Hoblitz, A./ Ganguin, S. (2012/2013): Jenseits rationaler Entscheidungen: Smartphones als Schlüssel einer mediatisierten Gesellschaft erscheint in Wimmer, J./ Hartmann, M. (Hrsg., 2013): Titel noch offen, Wiesbaden: VS-Verlag. In Vorbereitung / Druck.
  • Müller-Lietzkow, J. (2012/2013): Wie viel Sport steckt in digitalen Spielen – eine kulturtheoretische Einordnung, erscheint in: Freyermuth, G/ Wallenfells, F./ Wesely, D. (Hrsg., 2013): Spiel und Bild: Serious Games, Exergames. Im Druck.
  • Müller-Lietzkow, J. (2012/2013): Serious Games: Grundlagen und das Paderborner Modell. Erscheint in Wolf, (Hrsg., 2012/2013): Medien, Kultur, Gesellschaft – Medieninnovation als Chance“. Verlag noch offen. In Vorbereitung / Druck.
  • Müller-Lietzkow, J. (2012): How much sport is in a sport Game? A new Taxonomy and Discussion on Game Design Issues. IEEE-Conference Proceedings, Rochester & New York. Peer Review
  • Müller-Lietzkow, J./ Jacobs, S. (2012): Serious Games – Theory and Reality, S. 42-50 in: International Journal of Computer Science in Sport Vol. 11/2012/ Ed. 1 (Special Ed.) zugl. 2. Platz Best Paper Award Gamedays 2011, Darmstadt. Peer Review
  • Meister, D./ Müller-Lietzkow, J. / Burkatzki, E./ Kröger, S. (2012): Digital games in the context of adolescent media behavior, S. 295-317 in: Fromme, J./ Unger, A. (Eds., 2012): Computer Games / Players / Game Cultures: A Handbook on the State and Perspectives of Digital Game Studies. Heidelberg: Springer. Peer Review
  • Müller-Lietzkow, J./ Hoblitz, A. (2012): Einleitung – Ökonomie, Qualität und Unterhaltungsmedien, S. 9-23 in: Müller-Lietzkow, J. (2012): Ökonomie und Management von Unterhaltungsmedien. Baden-Baden: Nomos.
  • Müller-Lietzkow, J./ Lorber, M. (2012): Kommunikation über Unterhaltung, S. 81-107 in: Müller-Lietzkow, J. (2012): Ökonomie und Management von Unterhaltungsmedien. Baden-Baden: Nomos.
  • Monographie: Müller-Lietzkow, J. (Hrsg., 2012): Ökonomie, Qualität und Management von Unterhaltungsmedien, Baden-Baden.

 

 

(4) Professur Mediensoziologie
Prof. Dr. Jutta Weber
Anna-Lena Berscheid, Katrin M. Kämpf, Samuel Müller


Ausrichtung:
Mediensoziologie beschäftigt sich mit dem historisch-kulturell wandelnden Konnex von Technik, Medien und Gesellschaft. Zentrale Werkzeuge dieses Feldes sind u.a. Technik- und Medientheorie, science & technology studies, Gesellschaftstheorie, Postcolonial & Gender Studies.

Forschungsschwerpunkte der Professur liegen auf soziohistorischen und kulturellen Prozessen digitaler Medien in der Kybernetik, Informatik, Robotik und Künstlichen Intelligenz sowie auf dem aktuellen Wandel unserer globalisierten Gesellschaft hin zu einer Technowissenschaftskultur. Hier sind theoretische wie empirische Analysen konkreter technischer Artefakte gefragt genauso wie Analysen ihrer alltäglichen Aneignung und Verschränkung mit Wissensformen, Körperpraxen und Vergesellschaftungsweisen.

Zentrale Forschungsthemen am Lehrstuhl sind die Mensch-Maschine-Interaktion (Kybernetik, Informatik, Robotik, KI wie z.B. soziale Robotik, Militärrobotik, Überwachungs- und Sicherheitstechnologien,), die Analyse der medialen Strategien der Technoscience (Wissenschaftskommunikation, Visualisierung etc.), Technologien der Un/Sicherheit in der Informationsgesellschaft (Überwachung, Securitization) sowie soziopolitische Fragen digitaler Kriegsführung. Kristallisationspunkt dieser Forschung ist die Auseinandersetzung mit dem Wandel der Epistemologie, Ontologie, Materialität und Rhetorik neuer Medien und Technologien sowie ihre Explikation als zentraler Teil unseres Selbst- und Weltverhältnisses, der die durchgehende Reflexion auf das cui bono (Gender, Race, Class) selbstverständlich ist. Dieses Wissen ist Grundlage für eine interdisziplinäre Medienpraxis, die auch in Seminarform vom Lehrstuhl angeboten wird (Experimente mit Drohnen, Robotern, etc.). Theorie und Praxis zielen neben dem Wissenserwerb auch auf kompetente Mediennutzung, verantwortliche Technikgestaltung und erfolgreichen Wissenstransfer.

Forschungsschwerpunkte:
  • Techniktheorie / Medientheorie
  • Medienwandel, Technowissenschaft und Gesellschaft
  • Technowissenschaftskultur: epistemologische, ontologische und soziopolitische Dimensionen der Technoscience
  • Mensch-Maschine-Interaktion und Technikgestaltung
  • Biopolitik, Sicherheit und Überwachung
  • Operational Media, Militarisierung und Alltagskultur
  • Cultural Studies of Science & Technology

Weber, Publikationen:
  • Jutta Weber: Donna Haraway. Technoscience. New World Order und Trickster-Geschichten für lebbare Welten. In: Diana Lengersdorf / Matthias Wieser (Hg.): Schlüsselwerke der Wissenschafts- und Technikforschung/Science & Technology Studies. Bielefeld: VS Verlag 2014 [im Erscheinen].
  • Jutta Weber: Autonome Fahrzeuge und Mensch-Maschine Interaktion. In: Eric Hilgendorf / Klaus Schilling et al.: Vorstudien zu einem Handbuch für Robotik und Recht 2013 (mit Göde Both) [im Erscheinen]
  • Jutta Weber: Technowissenschaftskultur, Hybride und posthumane Biopolitik. In: Andreas Hepp et al. (Hg.): Cultural Studies und Medienanalyse. Bielefeld: VS Verlag für Sozialwissenschaft 2014 [im Druck]
  • Jutta Weber: Opacity versus Transparency. Modelling Human-Robot Interaction in Personal Service Robotics. In: Science, Technology and Innovation. (Dezember 2013)
  • Jutta Weber / Katrin M. Kämpf: Never Being Alone Again? Entertwining Serious and Playful Surveillance. In: Surveillance & Society. 2014  [accepted for publication]
  • Jutta Weber / Cheris Kramarae: Categorizing Life and Death. The Unmaking of Civilians in US Robot Wars. In: Geoffrey Bowker / Adele Clarke / Stefan Timmermans (Eds.): The Intellectual Legacy of Susan Leigh Star, MIT Press [erscheint 2014]
  • Jutta Weber: Technowissenschaftskultur, Hybride und posthumane Biopolitik. In: Andreas Hepp et.al.(Hg.): Cultural Studies und Medienanalyse, Bielefeld: VS Verlag 2013 [im Erscheinen]
  • Jutta Weber: Technoscience, Kontrollgesellschaft und Biopolitik. In: Diego Compagna (Hg.): Leben zwischen Natur und Kultur. Zur Neuaushandlung von Natur und Kultur in den Technik- und Lebenswissenschaften. Bielefeld: transcript [im Druck]
  • Jutta Weber: Autonome tötende Maschinen. In: Jochen Bung / Malte Gruber /Sascha Ziemann (Hg.): Autonome Automaten. Künstliche Körper und artifizielle Agenten in der technisierten Gesellschaft. Band 12 der Beiträge zur Rechts-, Gesellschafts- und Kulturkritik, Berlin: trafo Verlag [im Druck]
 
Wissenschaftskommunikation:
Kriege der Zukunft – Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Jutta Weber (Mediensoziologie, Universität Paderborn) bei Scobel, 3Sat (Donnerstag, 24.10.2013, 21-22 Uhr): http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=39350
Beitrag in der Süddeutschen Zeitung, 13. August 2013: Aus Angst vor dem Volk. Der NSA-Skandal belegt, wie sehr sich die Sicherheitspolitik des Westens gewandelt hat. S.2; http://www.sueddeutsche.de/politik/ueberwachung-durch-geheimdienste-aus-angst-vor-dem-volk-1.1745365
Aktuelle Radio- Interviews mit Prof. Dr. Jutta Weber: Überwachen, Zielen, Eliminieren - Wie die moderne Technik unser Sicherheitsverständnis verändert.Ein Interview mit Prof. Dr. Jutta Weber, Institut für Medienwissenschaften, vom 16. Juni, 7.18 Uhr-7.31 Uhr über Drohnen, Technikpolitik und automatisierte Kriegsführung im Deutschlandfunk ist nachzuhören unter radio on demand: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/06/16/dlf_20130616_0718_2fb865bc.mp3 sowie Beiträge von Prof. Dr. Jutta Weber für das Hörspiel/Feature "Der Tod kommt aus der Ferne. Drohnen, die Zukunft des Krieges" von Henry Bernhard am 19. Juni, 22-23 Uhr auf MDR Figaro und rbb radiokultur http://www.mdr.de/mdr-figaro/hoerspiel/feature/der-tod-kommt-aus-der-ferne100.html


Drittmittelanträge:
  • Mai 2013: Mitantragstellerin beim Forschungsprojekt Echtzeit-Sensorik zur Unterstützung, Sicherung und Durchführung von Großveranstaltungen (SENSUS) (soziale und ethische Aspekte) im Rahmen des BMBF-Sicherheitsforschungsprogramm; abgelehnt ohne Einsicht in das Review
  • Februar 2013: ERC-Consolidator-Antrag‚Techno-Security as Culture‘. Einladung zur 2. Runde (Interview in Brüssel) im Juni. Trotz mehrheitlich exzellenter Reviews abgelehnt im Dezember 2013
  • Sommer 2013: Nominierung für einen Anneliese Maier-Forschungspreis. Kooperationspreis zur Förderung der Internationalisierung der Geistes -und Sozialwissenschaften in Deutschland. Vorschlag: Prof. Dr. Torin Monahan; abgelehnt ohne Einsicht in das Review
  • Juli 2012: Antrag Degendering the Driver? Gender, Mobilität und autonome Fahrzeuge im Rahmen des Genderforschungsförderprogramms des Wissenschaftsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalens; genehmigt April 2013


LEHRE:
  • Medien- und Techniktheorien
  • Medien- und Technikphilosophie
  • Mediensoziologie
  • Gesellschaftstheorien
  • Technik als Kultur
  • Technikgeschichte
  • Technikgestaltung
  • Biopolitik, Sicherheit und Überwachung
  • Militainment: Militär, Krieg und Unterhaltung
  • Mensch-Maschine-Interaktion

In der von mir zu verantwortenden Lehre orientiere ich mich an zwei Prinzipien. Zum einen geht es mir darum, die Spezifik und besondere Kompetenz mediensoziologischer und techniktheoretischer Analysen an der Schnittstelle von Reflexion und Praxis zu vermitteln. Zum anderen ist es für mich zentral, selbständige Lernprozesse und interdisziplinär ausgerichtete Reflexionen zu motivieren sowie Selbstlernkompetenzen zu fördern. Da bei der Aneignung konkreter Inhalte immer auch die Gestaltung von Lernprozessen mitgelernt werden soll, orientiert sich meine Lehre soweit möglich an der Idee des Projektstudiums. Langfristiges Ziel ist es, Studierende auszubilden, die unsere Technowissenschaftskultur jenseits von naivem Innovationsglauben oder Technikpessimismus analysieren können, Medienkompetenz in Theorie und Praxis besitzen und soziotechnische Prozesse verantwortungsvoll (mit-)gestalten können. Mein Engagement in der Lehre zielt also darauf, Studierende auszubilden, die nicht nur den Kanon ihres eigenen Faches beherrschen, sondern diesen zugleich kritisch in Frage stellen und um neue Perspektiven und Fragen erweitern. Ich möchte den Studierenden die Freude an kreativem Denken und Forschen vermitteln sowie die Fähigkeit, die eigenen Grundlagen und Selbstverständlichkeiten immer wieder in Frage zu stellen – und den dazugehörigen Mut. Neugierige und unkonventionelle Fragen schaffen die Motivation, um sich selbständig neue, eventuell auch erst im Entstehen begriffene Wissensfelder anzueignen jenseits klassischer Lehrbücher und Curricula. Ich unterstütze sie dabei, die Dinge direkt anzugehen, sich immer wieder neue Kompetenzen anzueignen und die Differenzen zwischen verschiedenen Wissenskulturen nicht zu mystifizieren – ohne dabei oberflächlich zu arbeiten.

Gastprofessur Prof. Dr. Torin Monahan:
Im Rahmen des Matching-Funds-Programmes der UPB habe ich eine Gastprofessur für Prof. Dr. Torin Monahan (Chapel Hill/North Carolina) eingeworben. Torin Monahan forscht zu Science & Technology wie auch zu Surveillance Studies. In Paderborn beteiligte er sich an der Tagung "Tracking, Targeting, Predicting. Epistemological, ontological and biopolitical dimensions of technosecurity" und hielt einen öffentlichen Vortrag, "Surveillance and the Politics of Resistance", in der RVL "Ich sage Dir, wer Du bist!? Körpertechnologien zwischen Standardisierung und Subversion". Außerdem beteiligte er sich beratend in Sachen empirischer Forschung am Forschungsprojekt "Degendering the Driver". Die Gastprofessur wurde finanziert aus Mitteln der Mediensoziologie und dem Matching-Funds-Programm.


RINGVORLESUNG /WORKSHOP:
  • Internationaler Workshop, konzipiert und organisiert zusammen mit Katrin M. Kämpf: "TRACKING. TARGETING. PREDICTING. Epistemological, ontological and biopolitical dimensions of technosecurity." 20. – 22. Juni 2013, mit Caren Kaplan (UC Davis), Lucy Suchman (Lancaster University), Stefan Kaufmann (Freiburg), Susanne Krasmann (Hamburg) und vielen anderen.
  • Interdisziplinäre Ringvorlesung, konzipiert und organisiert zusammen mit Katrin M. Kämpf: "Ich sage Dir, wer Du bist!? Körpertechnologien zwischen Standardisierung und Subversion", mit Alexander Horn (Kriminalpolizei/Bayern), Torin Monahan (Chapel Hill), Katharina Messmer (München), Martina Schuegraf (UPB/HFF) und Doris Alhutter (Wien).
 
Wissenschaftliche Mitarbeiter_innen:
Kämpf, Katrin M., Publikationen:
  • zusammen mit Jutta Weber: Never Being Alone Again? Entertwining Serious and Playful Surveillance. In: Surveillance & Society. 2014  [accepted for publication]
 
Kämpf, Katrin M., Wissenschaftskommunikation:
  • Siegessäule Online, Artikel: Rosa Listen oder Freund liest mit… Dez. 2013 [im Ersch.]
  • Siegessäule, Artikel: Für Freiheit kämpfen. August 2013
  • L.Mag, Portrait: Gladys Bentley. Januar/Februar 2014
  • L.Mag, Portrait: Syliva Beach. September/Oktober 2013
  • L.Mag, Portrait: Beatriz Preciado. März/April 2013
  • L.Mag, Interview: Die sexuellen Problemzonen der Deutschen. Interview mit Dagmar Herzog, S. 74f., Januar/Februar 2013
 

 

(5) Professur für Medienpädagogik und empirische Medienforschung Prof. Dr. Dorothee M. Meister
Diplom-Medienwiss. Bianca Meise, Diplom-Päd. Anna-Maria Kamin, Dr. Sonja Ganguin, Timon Tobias Temps, M.A., Tobias Hester, Maria Götz (WHK) Anna Ulmer (bis Februar 2013), Kristina Dome (Sekretariat)
eigene Homepage: http://kw.uni-paderborn.de/institute-einrichtungen/mewi/arbeitsschwerpunkte/prof-dr-dorothee-m-meister/

Ausrichtung:
Die Professur Medienpädagogik mit einem Schwerpunkt bei der empirischen Medienforschung fokussiert Themen, die sowohl für die Medienwissenschaft als auch für die Erziehungswissenschaft relevant sind. So thematisiert die Paderborner Medienpädagogik medienspezifische Aspekte und Besonderheiten von Einzelmedien und bezieht diese auf Fragen der Sozialisation, Erziehung und Bildung. Diese Beziehungen werden in der Regel nicht nur theoretisch bearbeitet, sondern mit Hilfe empirischer Erkenntnisse fundiert.

Forschungsschwerpunkte:
  • Qualitative und quantitative Medienforschung / Evaluation
  • Medienkompetenz - Jugend und Medien
  • Digitale Medien und Weiterbildung
  • Computerspielforschung 
  • Frühkindliche Medienbildung

Laufende Forschungsprojekte:
  • „Mediencoaches für das Berufsfeld Pflege. Entwicklung, Erprobung und Etablierung eines Qualifizierungskonzepts – MeCoPflege“ (Gefördert vom Bundesministerim für Bildung und Forschung, Kooperationspartner: Universität Bremen, Institut für Public Health, Arbeitsbereich Didaktik der Informatik der Universität Paderborn, Diözesan Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.; Bremer Krankenpflegeschule e.V. Integratives Bildungszentrum am Klinikum Bremen Mitte, Laufzeit: August 2012 – Juli 2015). (Meister, Kamin)
  • „Chancen und Potenziale digitaler Medien zur Umsetzung des Bildungsauftrags in Kindertageseinrichtungen“ (Kooperationspartner: Gerhard Seiler, Schulen ans Netz e.V. – Projekt BIBER, Oktober 2011 – April 2012). (Meister)
  • „Paderborner-Recycling-PC für benachteiligte Kinder“ (Kooperationspartner: Heike Masan, Medien und Technik für Kinder (MTKJ) e.V., Jugendamt der Stadt Paderborn; Schulmaterialkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.v.; Paderborner Tafel e.V.; Caritasverband Paderborn, Laufzeit seit Oktober 2011). (Kamin, Meister)
  • „Kaufst du mir das? – eine interaktive Informationswoche zum Thema ‚Kinder und Werbung‘ (Kooperationspartner: Kath. Familienzentrum Paderborn Süd-Ost, Laufzeit: 12.04.2012 – 12.07.2012). (Meister)
  • „Empirische Forschungspraxis - kurz PEFP“ (Laufzeit: ab Juli 2012). (Eigenprojekt) (Meister, Kamin, Meise, Ganguin)
  • „Karrierewege in der Games-Industrie“ (Gefördert vom kanadischen
  • Forschungsnetzwerk „Feminists in the Games“, Laufzeit: seit 06.2012)  (Ganguin, Hoblitz)
  • Konzeption einer Datenbank im Rahmen der Bestandserhebung von Institutionen, Projekten und Maßnahmen zur Medienkompetenzförderung (Laufzeit 09/2013-01/2014) (Kooperation mit GMK und BMFSFJ (Meister, Temps, Hester)
 

(6) Professur für Fernsehen und digitale Medien

Prof. Dr. Christina Bartz
 
Ausrichtung:
Die Professur Fernsehen und digitale Medien untersucht das Fernsehen in der ganzen Breite des Gegenstandes unter einer kulturwissenschaftlichen Perspektive. Das umfasst die Analyse von Geschichte, Diskurs, Materialität, Institution und Ästhetik des Fernsehens sowie damit zusammenhängender Zuschauermodelle. Besondere Berücksichtigung findet dabei die Entwicklung neuer Formen des Fernsehens in Anbetracht seiner Digitalisierung und der allgemeinen Medienkonvergenz. Daran schließen sich einerseits Fragen danach an, was die Einheit des Gegenstandes ggf. stiften kann, unter welchen Bedingungen Fernsehen als solches erscheint und inwiefern hier die Apparatur sowie ihre Situierung im häuslichen Umfeld von Bedeutung sind. Andererseits steht die Überlegung im Mittelpunkt, inwiefern televisuelle Formen medial diffundieren. Die Professur geht dann auch weniger von der Möglichkeit einer klaren Bestimmung und Abgrenzung von Einzelmedien aus, als dass sie auf die Anfertigung einer detaillierten Beschreibung medialer Funktionslogiken unter spezifischen historischen und kulturellen Bedingungen zielt. Sie situiert sich damit in einem Forschungsfeld, wie es unter dem Begriff der Medialität verhandelt wird. Die Frage nach der Medialität rückt verfahrenslogische und differenztheoretische Herangehensweisen an die Stelle gegenstandskonstitutiver Überlegungen.
 
Ausrichtung in der Lehre:
  • Digitale Formen des Fernsehens
  • Rundfunkmedien: Hörfunk
  • Fernsehgeschichte und -analyse
  • digitale Medien mit dem Fokus auf kollaborative Praktiken
  • Mediengeschichte
 
Forschungsschwerpunkte:
  • Semantik der Masse
  • Diskursgeschichte der Medien
  • Medien und Kollektive
  • Designforschung unter medienwissenschaftlicher Perspektive
 
Laufende Forschungsprojekte:
  • 'Vom Herdentrieb in den Finanzmärkten zu den Automatismen elektronischer Handelssysteme';" Projekt im Rahmen des DFG-Netzwerkes 'Medien der kollektiven Intelligenz': Medien erzeugen Kollektive, denen sie als Mittler angehören. Mit dieser Ausgangsüberlegung untersucht das wissenschaftliche Netzwerk Praktiken der Kooperation, die unter dem Begriff der kollektiven Intelligenz verhandelt werden und besonders die Neubestimmung des Internets als Social Web zu Beginn des 21. Jahrhunderts prägen. Die Netzwerkmitglieder gehen von einer konstitutiven Beteiligung medialer Prozesse an der Entstehung kollektiver Intelligenz aus. Medialität wird dabei verfahrenslogisch und differenztheoretisch in den Blick genommen und nicht allein auf technische Apparaturen beschränkt. An die Stelle einer ausschließlichen Fixierung auf den Computer als Mittel tritt die Frage, wann und unter welchen Bedingungen ein technologisches oder soziales Zwischenglied zu einem Mittler kollektiver Intelligenz werden kann. Das Netzwerk fragt, welche unterschiedlichen Handlungsweisen der Kollaboration, welche ästhetischen Experimente diese Vermittlungsarbeit hervorbringt und welche politischen Konsequenzen sie hat.
  • Aufbauend auf das DFG-Netzwerk 'Medien der kollektiven Intelligenz' ist augenblicklich ein interdisziplinär angelegtes Projekt mit dem Titel 'Kollaboration' bei der VolkswagenStiftung (Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft) in Beantragung, das sich historisch und systematisch mit kollaborativen - also kollektiven, selbstorganisierten, nicht-hierarchischen - Formen der Arbeitsorganisation beschäftigt und seinen Schwerpunkt zum einen auf die Untersuchung von Utopien der Kollaboration wie gescheiterten Kollaborationsprojekten legt und zum anderen nach den Techniken der Kollaboration fragt. Im Rahmen des Teilprojektes 'Kollaborative Präskripte: Steuerung und Komplexität in der Arbeitswissenschaft' soll ausgehend vom Konzept der Automatismen, wie es das Paderborner Graduiertenkolleg erarbeitet, Fragen des Zusammenhanges von Kollaboration und Komplexität verfolgt werden und dabei arbeitswissenschaftlichen Steuerungsanforderungen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.
  • Stellvertretende Sprecherin am Graduiertenkollegs 'Automatismen. Kulturtechniken zur Reduzierung von Komplexität'
 
Laufende Publikationsprojekte
  • Kollektivmonografie gem. mit Isabell Otto/Erika Linz/Nacim Ghanbari/Tristan Thielmann: Kollaboration. Konstanz University Press.
  • vier  unselbständige Publikationen
 
Publikationen
  • gem. mit Monique Miggelbrink: Zeitschrift für Medienwissenschaft 9: Themenschwerpunkt Werbung (2013)
  • zwei unselbständige Publikationen

Stellen

Dr. Ralf Adelmann
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Medienwissenschaft, -theorie- und -kultur
E2.351, Tel.: 60 32 79, adelmann@uni-paderborn.de,
ab 1.3.13
 
Jun.-Prof. Dr. Christina Bartz
Schwerpunkt Fernsehen und digitale Medien
E2.151, Tel.: 60 38 95, christina.bartz@uni-paderborn.de

Anna-Lena Berscheid
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Mediensoziologie
TP 21, Raum 8 222, Tel.: 60 55 79, anna.lena.berscheid@upb.de
ab 2.5.13

Göde Both
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Mediensoziologie
E2.167, Tel.: 60 32 87, both@mail.uni-paderborn.de
bis 31.3.13

Prof. Dr. Annette Brauerhoch
Schwerpunkt Film- und Fernsehwissenschaft
E2.360, Tel.: 60 32 85 , ab676@upb.de

Kristina Dome
Sekretariat Meister und Müller-Lietzkow
E2.114, Tel.: 60 37 22, kristina.dome@upb.de
ab 17.7.13

Dr. Sonja Ganguin
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Medienpädagogik und empirische Medienforschung
W1.106, Tel.: 60 32 99, sonja.ganguin@uni-paderborn.de

Doreen Hartmann
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Medienästhetik
S0.109, Tel.: 60 35 69, doreen.hartmann@zitmail.upb.de

Tobias Hester
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Medienpädagogik und empirische Medienforschung
W3.204, Tel.: 60, tobias.hester@upb.de
ab 15.1.13

Anna Hoblitz
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Medienorganisation und Mediensysteme
W1.106, Tel.: 60 32 76, anho@mail.upb.de

Christian Hüls
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Film- und Fernsehwissenschaft
E2.159, Tel.: 60 32 86, ch@uni-paderborn.de
ab 1.10.13

Elfie Hüther
Sekretariat Brauerhoch
E2.164, Tel.: 60 32 89, huether@uni-paderborn.de

Jana Eichmann
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Medienpädagogik und empirische Medienforschung
E3.310, Tel.: 60 33 44, jana_eichmann@gmx.de
bis 31.3.13

Katrin Kämpf,
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Mediensoziologie
E2.167, Tel.: 60 32 87, kmkaempf@mail.uni-paderborn.de

Dr. Anna-Maria Kamin
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Medienpädagogik und empirische Medienforschung
E2.114, Tel.: 60 37 22, anna-maria.kamin@uni-paderborn.de

Oliver Leistert
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Medienwissenschaft, -theorie- und -kultur
E2.351, Tel.: 60 32 79, leistert@mail.uni-paderborn.de
bis 31.7.13

Natalie Lettenewitsch
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Film- und Fernsehwissenschaft
E2.164, Tel.: 60 32 89, nil@mail.uni-paderborn.de

Dr. des. Bianca Meise
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Medienpädagogik und empirische Medienforschung
E3.310, Tel.: 60 33 44, bianca.meise@uni-paderborn.de

Prof. Dr. Dorothee Meister
Schwerpunkt Medienpädagogik und empirische Medienforschung
E2.108, Tel.: 60 37 23, dm@uni-paderborn.de

Monique Miggelbrink
Schwerpunkt Fernsehen und digitale Medien
E3.310, Tel.: 60 33 44, monique.miggelbrink@uni-paderborn.de
ab 2.4.13

Samuel Müller
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Mediensoziologie
TP 21, Raum 8 222, Tel.: 60 55 79, samuel.mueller@upb.de
ab 2.5.13

Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow
Schwerpunkt Medienorganisation und Mediensysteme
E2.324, Tel.: 60 3274, jml@uni-paderborn.de

Christoph Neubert
wiss. Mitarb., Akad. Rat auf Zeit Mediengeschichte
E2.329, Tel.: 60 3736, christoph.neubert@uni-paderborn.de

Andrea Nolte
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Medienwissenschaft- -theorie- und –kultur
E2.351, Tel. 60 32 79, nolte@upb.de

Sebastian Ostermann
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Medienorganisation und Mediensysteme
W1.204, Tel.: 60 56 62, sebost@mail.upb.de
bis 8.6.13

Martina Schuegraf
Vertretung Akad. Rat Digitale Medien Mobile Media
E2.327, Tel.: 60 3386, martina.schuegraf@upb.de
bis 31.3.13

Timon Tobias Temps
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Medienpädagogik und empirische Medienforschung
W1.204, Tel.: 60 33 30, timon.temps@upb.de

Anna Ulmer
Sekretariat Meister
E2.114, Tel.: 60 37 22, anna.ulmer@uni-paderborn.de
in Elternzeit ab 15.6.13

Prof. Dr. Jutta Weber
Schwerpunkt Mediensoziologie
E2.161, Tel.: 60 32 82, jutta.weber@uni-paderborn.de

Marlies Weskamp
Sekretariat Winkler
E2.354, Tel.: 60 32 81, mweskamp@uni-paderborn.de

Serjoscha Wiemer
Akad. Rat Digitale Medien Mobile Media
E2.327, Tel.: 60 3386, swiemer@campus.upb.de
in Elternzeit bis 31.3.13

Prof. Dr. Hartmut Winkler
Schwerpunkt Medienwissenschaft, Medientheorie und -kultur
E2.357, Tel.: 60 32 80, winkler@uni-paderborn.de

Dr. Anke Zechner
wiss. Mitarb., Schwerpunkt Film- und Fernsehwissenschaft
E2.159, Tel.: 60 32 86, zechner@zitmail.uni-paderborn.de
bis 30.9.13

Geschäftszimmer Medienwissenschaft
E2.154, Tel.: 60 32 84, medwiss@uni-paderborn.de

Medienlabore (für digitale und analoge Medien)
E2.331 (digital), Tel.: 60 42 57
E2.119/116 (analog) Tel.: 60 34 40

Seminarräume Medienwissenschaft
E2.339, Tel.: 60 32 78, E2.122, Tel.: 60 3314

Gameslab, N5.216

Fachschaft Medienwissenschaft, E2.157, Tel.: 60 32 83, hallo@mewiupb.de

Studentische Initiative Kinogruppe Lichtblick e. V., E2.116


Studiengänge

Das Institut bietet derzeit folgende Studiengänge:
 
  1. BA Medienwissenschaften
  2. MA Medienwissenschaften / MA Mediale Kulturen
  3. Bachelor-Fach Medienwissenschaften im Zwei-Fach-BA der Fakultät für Kulturwissenschaften
  4. Nebenfach Medienwissenschaften für die BA/MA-Studiengänge Informatik
  5. Magister-Nebenfach Medienwissenschaften (auslaufend zum 31.3.2014)
 
Weiterhin ist das Fach an den folgenden Studiengängen beteiligt:
      6. BA Populäre Musik und Medien
      7. MA Komparatistik
 
Der Diplomstudiengang Medienwissenschaften ist zum 30.9.2013 ausgelaufen.
 
 
1. Bachelor Medienwissenschaften: das sechssemestrige Studium ist interdisziplinär angelegt. Es umfasst fakultätsübergreifend Veranstaltungen aus den Bereichen Medienkultur, Medienökonomie und Medieninformatik und führt in die wissenschaftlichen Grundlagen der jeweiligen Fachausrichtungen ein. Das Studienangebot wird ergänzt durch medienpraktische Übungen und einen Optionalbereich, in dem berufsorientierte Kompetenzen gefördert werden. Darüber hinaus ist ein sechswöchiges Praktikum vorgesehen. Durch das Angebot eines Studium Generale werden Einblicke in andere Fächer ermöglicht.
Der Bachelor Medienwissenschaften ist ein Numerus-Clausus-Studiengang.
 
2. Master Medienwissenschaften / Master Mediale Kulturen: dieses Fachangebot wendet sich an Studierende, die bereits einen BA-Studiengang mit medienwissenschaftlicher Ausrichtung abgeschlossen haben und auf dieser Basis eine Qualifikation auf MA-Ebene anstreben. Durch seine Anlage ermöglicht der viersemestrige Studiengang eine individuelle Schwerpunktsetzung. Drei von insgesamt zehn Modulen sind Wahlmodule, die aus den Bereichen Medienkultur und/oder Medienökonomie gewählt werden. Dadurch wird den Studierenden mehr Freiheit gegeben, ihr akademisches Profil selbst zu gestalten. Auch in diesem Studiengang sind medienpraktische und berufsorientierte Anteile sowie ein Studium Generale enthalten. Insgesamt vertieft der Master die im Bachelor erworbenen Fachkenntnisse und ist in stärkerem Maße forschungsorientiert. Er ist ebenfalls ein Numerus-Clausus-Studiengang.
 
3. Bachelor-Fach Medienwissenschaften im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang der Fakultät für Kulturwissenschaften: 
Das Studium soll in die Grundlagen und wesentlichen Forschungsergebnisse der Medienwissenschaft einführen, mit der Ästhetik, Geschichte, Struktur und den gesellschaftlichen Voraussetzungen einzelner Medien bekanntmachen, zur wissenschaftstheoretischen Reflexion anleiten und Perspektiven auf einzelne Berufsfelder im Bereich der Medien eröffnen.
 
4. Magisternebenfach Medienwissenschaft (auslaufend zum 31.3.2014): 
Medienwissenschaft als Nebenfach innerhalb verschiedener Magisterstudiengänge (Germanistik, Romanistik, Anglistik, Philosophie, Geschichte, etc.). Hier liegt der Schwerpunkt auf den Bereichen Medienanalyse / Mediengeschichte / Medienpraxis.
 
5. Nebenfach Medienwissenschaften für die Bachelor/Master Studiengänge
Informatik: Das Studium soll in die Grundlagen und wesentlichen Forschungsergebnisse der Medienwissenschaft einführen, mit der Ästhetik, Geschichte, Struktur und den gesellschaftlichen Voraussetzungen einzelner Medien bekanntmachen, zur wissenschaftstheoretischen Reflexion anleiten und Perspektiven auf einzelne Berufsfelder im Bereich der Medien eröffnen.
 
6. Beteiligung am Bachelor Populäre Musik und Medien: Im Rahmen des von der  Hochschule für Musik in Detmold angebotenen Studiengangs Populäre Musik und  Medien werden in ausgewählten Veranstaltungen medienwissenschaftliche Grundkenntnisse vermittelt, um die Verknüpfung zwischen musikwissenschaftlicher Forschung und musikalischer Medienlandschaft zu fördern. Die erworbenen Kompetenzen dienen als Voraussetzung für einen beruflichen Einstieg in die Musik- und Medienindustrie sowie als Grundlage für die Erforschung populärer Musik und ihrer medialen Bedingungen. Neben den Gebieten der Musik- und Medienwissenschaft umfasst das sechssemestrige Studium auch Angebote zur späteren Berufspraxis. Der interdisziplinäre Studiengang wird betreut vom Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn, der Musikpädagogik, den Wirtschafts- und Medienwissenschaften der Universität Paderborn sowie dem Erich-Thienhaus-Institut für Tonmeister der Hochschule für Musik Detmold.
 
 

Initiativen


Einrichtungen


Neuberufungen




Emeritierungen


Sonstiges